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Pressemitteilungen

Sicherheitsfirma hensec hat Wanzen-Spürhunde im Einsatz

Sicherheitsfirma hensec hat Wanzen-Spürhunde im Einsatz

Gut ausgebildete Vierbeiner mit Qualitätssiegel finden elektronische und herkömmliche Wanzen

Karlsruhe, 19. November 2025 – Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec hat seit kurzem „Wanzen-Spürhunde“ im Einsatz, die versteckte Abhörgeräte, Mikrokameras und andere digitale Spionageartikel erschnüffeln können. Zum Einsatz kommen die findigen Vierbeiner mit dem richtiger Riecher im Rahmen sogenannter TSCM-Aufträge. Das Kürzel steht für „Technical Surveillance Counter Measures“, also Abwehrmaßnahmen gegen Wirtschaftsspionage etwa bei Meetings, in Hotel­zimmern oder am Verhandlungstisch. Die Wanzen-Schnüffler finden praktisch alles, was nach Elektronik riecht, vom Kugelschreiber mit integriertem Mikrofon über Handys, SIM-Karten und GPS-Tracker bis hin zu USB-Sticks, Festplatten und Speicherkarten aller Art.

Kurios: Die vierbeinigen Super-Schnüffler helfen nicht nur gegen Spionage-Wanzen, sondern auch gegen herkömmliche Bettwanzen. Mit ihrem feinen Geruchssinn spüren sie selbst kleinste Befallsherde, bevor diese überhaupt sichtbar werden.

Hinter der ungewöhnlichen Task Force namens „Schwarzwald Dogs“ steht ein Team erfahrener Hundeführer, das die Hunde für diese Aufgaben selektiert und gezielt trainiert. Die hochspezialisierten Schnüffelschnauzen erhalten nach Abschluss ihrer Ausbildung sogar ein Prüfsiegel von Graham Attwood. Der ehemalige britische Polizeistaffelleiter gilt als weltweit anerkannte Koryphäe für den Einsatz sogenannter Datenträgerspürhunde. Diese werden regelmäßig in der digitalen Forensik eingesetzt, etwa bei der Suche nach Beweismitteln in Kriminalfällen, vom Drogenhandel über Cyberkriminalität bis zum Terrorismus.

Das Sicherheitsunternehmen hensec erweitert durch die Schwarzwald Dogs sein Portfolio auf dem Gebiet TSCM-Detektion. Der Hundeeinsatz ist dabei die Ausnahme; in der Regel werden Frequenz-, Laser- oder optische Detektoren und intelligente Sonden verwendet. Diese spüren verdeckte Überwachungsgeräte anhand von Funkverbindungen (GSM, LTE, 5G, WLAN, Bluetooth etc.) auf. Sie finden sogar Geräte, die gar keine Signale aussenden, und versteckte Minikameras unabhängig davon, ob diese ein- oder ausgeschaltet sind. Eine spezielle GPS-Antenne reaktiviert verborgene GPS-Tracker. Die Karlsruher Sicherheitsspezialisten stellen die mobile Abwehrausrüstung Unternehmen bei Bedarf zur Verfügung. Firmeninhaber Kevin Heneka sagt: „Die Wirtschaftsspione werden nicht nur immer dreister, sondern setzen dazu auch immer raffiniertere Technik ein. Die Abwehrmaßnahmen müssen mit dieser technischen Aufrüstung mithalten, um wirksam zu sein. Genau das ist der Anspruch und das Leistungsversprechen von hensec."

 

 

TSCM, cybersecurity, Pressemitteilung, Abhörschutz

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Nachfrage nach Abhörschutztechnik steigt

Hensec: Nachfrage nach Abhörschutztechnik steigt

Sicherheitsfachmann Kevin Heneka: „Technical Surveillance Counter Measures ist das Gebot der Stunde. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Cybersecurity allein nicht ausreicht. Wirtschaftsspionage findet ebenso bei Meetings, in Hotelzimmern und am Verhandlungstisch statt.“

Karlsruhe, 3. September 2025 – Eine rasant steigende Nachfrage nach Geräten für den Abhörschutz und die Abwehr von Überwachungsmaßnahmen – im Fachjargon Technical Surveillance Counter Measures (TSCM) genannt – erfährt eigenen Angaben zufolge das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec. Firmeninhaber Kevin Heneka erklärt: „Immer mehr Unternehmen erkennen, dass es über Cybersecurity hinaus notwendig ist, sich auch im realen Leben vor Wirtschaftsspionage durch Konkurrenten und staatliche Akteure zu schützen. Auf Reisen, in Konferenzen und am Verhandlungstisch besteht überall die Gefahr, illegal abgehört oder gefilmt zu werden. Die Firmen müssen proaktiv agieren, um sich vor dem Ausspähen von Geschäftsgeheimnissen, vertraulichen Verhandlungen und persönlichen Informationen zu schützen.“ Hierfür hält hensec eine ganze Reihe von TSCM-Systemen bereit, die laut Anbieter höchsten Sicherheitsanforderungen genügen.

TSCM-Detektor erkennt GSM, LTE, 5G, WLAN, Bluetooth und mehr

Im Zentrum des Portfolios steht der TSCM-Detektor M1-PRO, der verdeckte Überwachungsgeräte im Frequenzbereich von 0 kHz bis 20 GHz aufspürt. Das System erkennt sowohl analoge als auch digitale, drahtlose oder verkabelte Spionagegeräte, einschließlich GSM, LTE, 5G, WLAN und Bluetooth. Mit intelligenten Sonden wie einer Thermal- und Laser-/Infrarotsonde kann der M1-PRO sogar Geräte, die gar keine Signale aussenden, wie beispielsweise Audiorecorder im Standby-Modus oder Laser-Mikrofone, auffinden. Eine spezielle GPS-Antenne reaktiviert verborgene GPS-Tracker zur Detektion, während die Mikrokamera-Sonde selbst ausgeschaltete Kameras lokalisiert.

Minispion-Detektor mit HF-Spektrumanalysator

Ergänzend dazu fungiert der MEFF M2-PRO als Minispion-Detektor mit integriertem HF-Spektrumanalysator. Das Gerät scannt Bandbreiten von 100 Hz bis 24 GHz im Mikrosekundentakt und ist damit prädestiniert für die Erkennung illegaler Abhörsignale, umfassende Hochfrequenzanalysen und den Schutz vor Missbrauch im HF-Spektrum. Anwender bestätigen: „Das ist eine der besten Lösungen zum Detektieren von BTLE-Devices oder illegalen Trackern (z. B. AirTags), die wir je getestet haben.“ Mit knapp 4 kg Gewicht und bis zu 6 Stunden Batteriebetrieb ist das Gerät für den mobilen Einsatz bestens geeignet. Eine Echtzeit-Richtungserkennung ermöglicht die präzise Verfolgung von Signalen, während die integrierte automatische Berichtserstellung wertvolle Zeit bei der Nacharbeit spart.

Kameralinsen werden selbst ausgeschaltet aufgespürt

Für die optische Überprüfung von Räumlichkeiten bietet hensec den MEFF S1-Optik an. Dieses ebenfalls tragbare Gerät erkennt versteckte Minikameras, unabhängig davon, ob sie ein- oder ausgeschaltet sind – selbst dann, wenn sie über keine Stromversorgung verfügen. Die Kameralinsen werden hierzu durch einen leistungsstarken roten LED-Strahl und spezielle Rotfilter-Brillen visuell ausfindig gemacht. Der mit einem Helm gelieferte Detektor ist ideal für schnelle Sicherheitsüberprüfungen in sensiblen Bereichen wie Konferenz- oder Hotelzimmern.

Immer dreister, immer raffinierter

Kevin Heneka erklärt: „Die Wirtschaftsspione werden nicht nur immer dreister, sondern setzen dazu auch immer raffiniertere Technik ein. Die Abwehrmaßnahmen müssen mit dieser technischen Aufrüstung mithalten, um wirksam zu sein. Genau das ist der Anspruch und das Leistungsversprechen von hensec.“

TSCM, cybersecurity, Pressemitteilung, Abhörschutz

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Zivile Luftraumüberwachung für KRITIS: Neue Lösung aus europäischem Firmenverbund

Zivile Luftraumüberwachung für KRITIS: Neue Lösung aus europäischem Firmenverbund

Karlsruhe

  • Neue Systemgeneration erstellt ein umfassendes Echtzeit-Lagebild über kritischen Infrastrukturen - inklusive aller relevanten Flugobjekte
  • Keine aktive Signalaussendung: dadurch regulatorisch unbedenklich und flexibel auch mobil einsetzbar
  • Alle Informationen unter www.luftraumueberwachung.com

Das Karlsruher Sicherheitsunternehmen hensec hat eine neue Generation ziviler Luftraumüberwachung vorgestellt, die vollständig passiv arbeitet und damit ohne aktive Aussendungen oder Lizenzpflichten auskommt. Ebenfalls wichtig: Alle Systeme stammen aus der EU, unterliegen also keinen für hiesige Firmen relevanten Export- bzw. Import-Bestimmungen. Die Lösung richtet sich an Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Flughäfen, Energieanlagen, Tanklager oder Forschungseinrichtungen und basiert auf einem mehrschichtigen Sensorprinzip. Erfasst und klassifiziert werden Flugobjekte aller Art - darunter Drohnen, Ultraleichtflugzeuge, Helikopter und sogar große Vögel - in Echtzeit. Das System kann stationär installiert oder mobil betrieben werden.

Drei Sensorquellen ergeben ein gemeinsames Lagebild

Im Zentrum der Technologie stehen komplementäre Sensorquellen: Funkanalyse, passives Radar und Radiotelemetrie. Drei mobile Sensor-Einheiten werden strategisch um das zu überwachende Gebiet platziert. Ohne selbst Signale auszusenden, erfassen sie alles, was sich im Luftraum bewegt - sei es eine funkgesteuerte Drohne, ein Segelflugzeug oder ein Vogelschwarm. Die Daten aus Funk-, Radar- und Telemetriequellen werden in Echtzeit zu einem gemeinsamen Lagebild zusammengeführt, welches ein kontinuierliches Monitoring des unteren Luftraums ermöglicht. "Diese Dreier-Kombination ist in dieser Form neu auf dem Markt", hebt hensec-Firmengründer Kevin Heneka hervor. Bei der Funkdetektion kooperiert hensec eng mit dem deutschen Unternehmen Aaronia aus der Pfalz, beim passiven Radar mit Parasol aus Schleswig-Holstein. Die Radiotelemetrie kommt von airsenso aus Niedersachsen. Die Rechenzentren in Hessen und Thüringen sowie die Lagezentren in Baden-Württemberg und in Bayern bieten echte digitale Souveränität. Alle beteiligten Partner sind in der EU ansässig.

Ergänzt wird das System durch eine GNSS-Schutzkomponente, die auf Sensorik des polnischen Herstellers GPSPatron basiert. Damit lassen sich gezielte Störmanöver wie GPS-Jamming oder Spoofing frühzeitig erkennen. Besonders im Umfeld sensibler Infrastrukturen, wo Präzision und Integrität satellitengestützter Navigation von hoher Bedeutung sind, ist dies ein entscheidender Sicherheitsvorteil.

Die von hensec entwickelte Lösung verzichtet vollständig auf aktive Signale, was nicht nur regulatorische Vorteile bietet, sondern auch die Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitert. Betreiber können das System beispielsweise temporär auf Veranstaltungen oder dauerhaft in Sicherheitszonen einsetzen, ohne mit Frequenzvergabe oder Genehmigungsverfahren konfrontiert zu werden. Da die gesamte Entwicklung und Fertigung in Europa erfolgt, unterliegt die Technologie keinen Exportbeschränkungen und ist rechtlich unproblematisch im Hinblick auf Datenschutz und Systemhoheit. Kevin Heneka stellt fest: "Wir sind wohl der einzige Anbieter auf dem Markt, der keinen ausländischen Konzern hinter sich hat oder wesentliche Komponenten von außerhalb der EU bezieht."

Erprobtes System in Produktion und Logistik

Erprobt wurde und wird das System bereits an mehreren Standorten. Darunter in energieintensiven Produktionsanlagen sowie in Bereichen der kritischen Infrastruktur-Sektoren Verkehr und Energie. Dort konnten sowohl autorisierte als auch nicht genehmigte Drohnenflüge eindeutig klassifiziert und in Echtzeit dokumentiert werden. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit zur automatisierten Unterscheidung zwischen genehmigten Einsätzen - etwa durch Rettungsdienste oder Presse - und potenziellen Bedrohungen, was die Luftraumkoordination erheblich vereinfacht. So werden beispielsweise bei einem Rettungseinsatz alle Multikopter der verschiedenen beteiligten Organisationen wie Polizei und Feuerwehr gemeinsam auf einem einheitlichen Lagebild visualisiert.

Im Kontext wachsender Bedrohungslagen durch Drohnen und gezielte Signalstörungen bietet das neue System von hensec einen Beitrag zur robusteren Absicherung des zivilen Luftraums. "Wir bieten für Unternehmen ein modulares, skalierbares Sicherheitskonzept, das auf europäische Anforderungen zugeschnitten ist und gleichzeitig flexibel in unterschiedlichen Szenarien eingesetzt werden kann", erklärt Firmengründer Kevin Heneka.

Immer mehr Drohnen im zivilen Luftraum

Das Thema ist drängend: Immer häufiger werden Drohnen im zivilen Luftraum gesichtet - vor allem über Bereichen, die zur kritischen Infrastruktur zählen. Die jüngsten Vorfälle über Industrie- und Hafengeländen in Niedersachsen haben Behörden alarmiert und eine Debatte über Luftraumsicherheit ausgelöst.

In Wilhelmshaven wurden etwa im Mai und Juni mehrfach Drohnen über einem abgeschirmten Hafengelände beobachtet. Die Polizei ermittelte schließlich mehrere Hobbypiloten, die ihre Fluggeräte offenbar aus Unwissenheit oder Fahrlässigkeit über sensiblen Zonen steuerten. Auch an weiteren Standorten kam es in den vergangenen Monaten zu Zwischenfällen mit Drohnen, die sich unautorisiert in Lufträumen bewegten, die als sicherheitsrelevant gelten. So gab es in Rheinland-Pfalz nach offiziellen Angaben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereits fast genauso viele Meldungen wie im gesamten Vorjahr.

Strategie zur Detektion gefährlicher Drohnen

"Deutschland braucht eine umfassende Strategie zur Detektion potenziell gefährlicher Drohnen im zivilen Bereich", sagt Kevin Heneka. Dabei müssen neben Flughäfen insbesondere Energieanlagen, große Industriekomplexe, Logistikknotenpunkte und Verkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt stehen. In der Politik diskutiert werden derzeit vor allem technische Aufrüstungen, etwa durch stationäre Detektionssysteme, sowie mobile Überwachungseinheiten, die flexibel an sensiblen Orten eingesetzt werden können. "Genau das bieten wir heute schon an, und zwar komplett made in the EU", erklärt der Chef von hensec secure solutions.

GNSS, KRITIS, Drohnendetektion, cybersecurity, Pressemitteilung, Drohnen, Luftraumueberwachung

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hensec begrüßt EU-Vorschlag zum Schutz vor den Auswirkungen von GNSS-Störungen

hensec begrüßt EU-Vorschlag zum Schutz vor den Auswirkungen von GNSS-Störungen

Hensec begrüßt EU-Vorschlag zum Schutz vor den Auswirkungen von GNSS-Störungen

Sicherheitsfachmann Kevin Heneka: „Es ist höchste Zeit, dass sich die Politik der andauernden Störungen von GNSS-Signalen annimmt, um die Resilienz Europas insbesondere bei kritischen Infrastrukturen und Services zu stärken.“

Karlsruhe, 30. Juni 2025 – „Es wird höchste Zeit, dass sich die Politik der zunehmenden Bedrohung durch Störungen globaler Navigationssysteme wie GPS und Galileo annimmt“, erklärt Kevin Heneka, Inhaber der Sicherheits­firma hensec. Er begrüßt den vom Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union (Ministerrat) vorgelegten Aufruf „Call for common actions in response to Global Satellite Navigation Systems (GNSS) jamming and spoofing threats.

GNSS, Global Navigation Satellite Systems, sind globale Satellitennavigationssysteme, die eine präzise Positionsbestimmung und Zeitmessung auf der ganzen Welt ermöglichen. Dazu gehören unter anderem GPS (USA), Galileo (EU), Glonass (Russland) und Beidou (China).

In dem jüngsten Call des Rates der Europäischen Union werden sieben Forderungen erhoben, die sich an die für das Transportwesen zuständigen nationalen Fachminister in den Ländern der EU richten. Dazu gehören das Recht Russlands und Belarus‘ zur Registrierung von Funkressourcen bei der ITU auszusetzen, solange GNSS-Interferenzen festzustellen sind, die Abhängigkeit des Transportwesens von GNSS zu verringern und alternative Systeme einzuführen, die Schulungen für Piloten, Fluglotsen und Flugsicherungspersonal in Bezug auf GNSS-Störungen zu intensivieren, die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Herstellern bei Abwehrmaßnahmen zu fördern, kritische Infrastrukturbetreiber auf die GNSS-Risiken hinzuweisen und branchenspezifische Aktionspläne (Weltraum, Luftfahrt, Seefahrt, Telekommunikation) zur koordinierten Reaktion zu entwickeln.

Die wachsende Bedrohung durch GNSS-Störungen

Satellitennavigationssysteme sind das Rückgrat unserer modernen Gesellschaft. Sie steuern nicht nur Navigationssysteme in Autos und Smartphones, sondern sind auch für kritische Infrastrukturen unerlässlich: von der präzisen Zeitmessung in Finanzmärkten über die Steuerung von Telekommunikationssystemen bis hin zur Navigation in Luft- und Seefahrt. Doch diese fundamentale Abhängigkeit macht GNSS-Signale zu einem Ziel für Störsender, sogenannte „Jammer“ und „Spoofer“, die die Signale blockieren bzw. manipulieren können. „Die EU hat diese wachsende Bedrohung endlich erkannt und beginnt Maßnahmen zu ergreifen, um die Resilienz Europas gegenüber GNSS-Störungen zu erhöhen“, sagt Kevin Heneka.

Insbesondere kritische Infrastrukturen und Services müssten verstärkt geschützt werden, heißt es im Aufruf des Rates der Europäischen Union. Kevin Heneka betont: „hensec verfügt schon heute über die notwendigen Hard- und Softwaresysteme, um genau diese Anforderungen an den Schutz kritischer Infrastrukturen zu erfüllen und die Resilienz von GNSS-Anwendungen zu stärken. Unsere Lösungen sind darauf ausgelegt, Störungen zu erkennen, zu lokalisieren und abzuwehren, sodass unsere Kunden auch in komplexen Störungsumgebungen eine zuverlässige GNSS-Funktionalität sicherstellen können.“

 

 

GNSS, KRITIS, BSI, spoofing, jamming, cybersecurity, Pressemitteilung, Drohnen

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Wirtschaft unterschätzt Drohnen-Gefahren

Wirtschaft unterschätzt Drohnen-Gefahren

Karlsruhe

Sicherheitsfachmann Kevin Heneka: "Vor allem KRITIS-Unternehmen sind gefährdet. Jedes Unternehmen mit einem Werksgelände sollte über ein Drohnendetektionssystem verfügen."

"Unternehmen, die kritische Infrastrukturen betreiben, werden immer häufiger von unidentifizierten Drohnen heimgesucht", erklärt Kevin Heneka, Inhaber der Sicherheitsfirma hensec. Neben dem Ausspähen von verwundbaren Produktionsbereichen auf dem Werksgelände sind für Industriespione beispielsweise auch Informationen über die Menge der Rohstoffe oder der aktuell produzierten Güter auf der Lagerfläche Gold wert. Kevin Heneka sagt: "Wir erhalten zunehmend Anfragen von Industriefirmen, die ihr Werksgelände unter Beobachtung wähnen, ohne genau zu wissen, wer dahintersteckt." Er verweist auf Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), wonach Anfang des Jahres über 2.000 KRITIS-Anlagen bei mehr als 1.100 Betreibern registriert waren, viele davon großflächige Einrichtungen. In diesem Zusammenhang hebt das BSI in einem aktuellen Arbeitspapier die steigende Bedrohung durch Drohnen hervor und empfiehlt Unternehmen sowie Organisationen, sich frühzeitig auf die neuen Sicherheitsrisiken vorzubereiten und geeignete Schutzmaßnahmen zu implementieren.

Drohnendetektion ist der erste Schritt

Der Experte weiß aus vielen Gesprächen, dass sich die Sicherheitsverantwortlichen in den Unternehmen zwar der Drohnengefahr bewusst sind, aber häufig Unklarheit darüber besteht, wie man sich dagegen wehren kann. "In den Sicherheitsrunden der Wirtschaft wird die Drohnengefahr regelmäßig diskutiert, aber selten kommt es zu umsetzbaren Ergebnissen", sagt Kevin Heneka. Er weiß auch, warum: "Viele Sicherheitsdebatten drehen sich um rechtliche und technische Fragen, wie Drohnen vom Himmel geholt werden können und stoßen im zivilen Bereich schnell an ihre Grenzen." Doch vor der Drohnenabwehr stehe zunächst die Drohnendetektion, gibt der Fachmann zu bedenken. Er erklärt: "Nicht nur KRITIS-Unternehmen, sondern alle Firmen mit Werksgelände sind gut beraten, sich mit Systemen zur Drohnendetektion auszurüsten. Damit lässt sich bei anfliegenden Objekten überhaupt erst einmal feststellen, um welche Art von Drohne es sich handelt, welche Seriennummer sie trägt, wo sich der Operator befindet und vieles mehr. Anhand dieser Informationen kann man die Gefährdung einschätzen und gegebenenfalls im nächsten Schritt Abwehrmaßnahmen in Erwägung ziehen."

hensec setzt in Projekten regelmäßig Systeme zur Drohnendetektion von deutschen Herstellern ein. Diese sollten in ein umfassenderes Sicherheitskonzept eingebunden werden. Kevin Heneka weiß: "Beim Thema Drohnen wird häufig viel auf die Versprechen manch internationaler Hersteller geschaut, aber es gibt längst sehr gut funktionierende Drohnendetektionssysteme made in Germany auf dem Markt." Wichtiger ist es nach den Projekterfahrungen von hensec, die für die jeweiligen Anforderungen beste Technologiekombination zu finden. Bei Werksgeländen handelt es sich in der Regel um komplexe Umgebungen mit Gebäuden, Maschinen und möglichen Störquellen.

So eignen sich Radar- und Passivradar-Systeme besonders für große Gelände mit offenen Flächen, um Drohnen frühzeitig zu erkennen. RF-Sensoren, die die Radiofrequenz (RF) zwischen Drohne und Steuereinheit aufspüren und gegebenenfalls decodieren, werden zur gezielten Überwachung sensibler Bereiche wie Produktion, Lagerhallen oder Forschungsanlagen eingesetzt. Kameraüberwachung hilft bei der Verifikation der Flugkörper und ihrer Payload, wobei nachts auch Infrarotkameras zum Einsatz kommen. In ruhigen Umgebungen können auch akustische Sensoren, also Mikrofone, hilfreich sein. "Die Auswahl, Kombination und Platzierung der Sensoren hat in Abhängigkeit von der firmenspezifischen Situation vor Ort zu erfolgen", erläutert Kevin Heneka das typische Vorgehen bei Projekten zur Drohnenerkennung. In vielen Fällen empfiehlt sich zudem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Klassifikation und um Fehlalarme etwa durch Vögel oder Flugzeuge zu vermeiden.

Abklärung rechtlicher Aspekte vorab

Zu den Vorbereitungen gehört auch die Klärung rechtlicher Aspekte, die bei hensec bei jedem Drohnenprojekt zum Standardrepertoire gehört. So gibt es Technologien, die in Deutschland gar nicht zugelassen sind, in anderen Ländern aber durchaus zum Einsatz kommen. Zudem muss hierzulande der Datenschutz strikt eingehalten werden. So muss beispielsweise sichergestellt werden, dass optische und akustische Sensoren nicht die Privatsphäre von Mitarbeitern oder Anwohnern verletzen.

Kevin Heneka resümiert: "Drohnendetektion ist längst keine Magie mehr und jedem Unternehmen mit einem Werksgelände zu empfehlen. Aber viele Firmen wollen den zweiten Schritt vor dem ersten gehen und fokussieren sich auf die Abwehr von Angriffen aus der Luft, statt sich zunächst darum zu kümmern, Drohnen überhaupt zu erkennen." Bei vielen Beratungsprojekten tritt nach Erfahrungen der Sicherheitsspezialisten von hensec noch ein ganz anderer Aspekt zutage: Der Einsatz werkseigener Inspektionsdrohnen stellt häufig eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen umfassender Sicherheitskonzepte dar.

 

 

KRITIS, BSI, Drohnendetektion, Pressemitteilung, Drohnen

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